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Babysitterkurs erfolgreich abgeschlossen

Die Absolventen des Babysitterkurses Frühjahr 2025

Neue Babysitter ausgebildet

In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Mosbach und dem Training Center Retten & Helfen haben 11 Jugendliche die Babysitterausbildung des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreises erfolgreich abgeschlossen.

An zwei Wochenenden konnte den TeilnehmerInnen umfangreiches Fachwissen vermittelt werden. Sie erlangten dabei wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung von Babys und Kindern sowie dem altersentsprechenden Umgang. Neben dem Erarbeiteten von Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten wurde in Theorie und Praxis vermittelt, wie man sich in verschiedensten Situationen verhält, welche Bedürfnisse Kinder haben und wie man mit Wut, Fremdeln und Autonomie umgeht.
Maik Heins, Ausbilder beim „Training Center Retten und Helfen“ schulte die TeilnehmerInnen an einem Vormittag in erster Hilfe am Kind und Unfallverhütung.
Die Kursleitung lag in den Händen der beiden Fachkräfte, Miriam Dimmig-Leitheim, Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis, zertifizierte Kursleiterin und Erzieherin sowie Jasmin Gentile, ebenfalls Mitarbeiterin des Kinderschutzbund und Erzieherin. Beide präsentierten ihr Wissen anschaulich und nachvollziehbar, so dass allen TeilnehmerInnen am Ende des Kurses und nach schriftlicher und mündlicher Prüfung ein Abschlusszertifikat überreicht werden konnte.

Im Mehrgenerationenhaus Mosbach (Telefon 06261 6744010) können die frisch zertifizierten Babysitter, die aus Mosbach, den Mosbacher Stadtteilen und Mudau kommen, ab sofort angefragt werden.

Mitgliederversammlung 2025

Kinderschutzbund blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis e.V

Mosbach/AW Mitte März fand in den Räumen des Mehrgenerationenhauses in Mosbach die jährliche Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis statt.

Vorstand Gabriela Fischer-Rosenfeld begrüßte die Anwesenden und konnte gemeinsam mit der Leiterin der Geschäftsstelle, Anette Weigler, das Jahr 2024 Revue passieren lassen.

Der Gesamtvorstand traf sich im vergangenen Jahr zu 11 Sitzungen und zwei Workshops, auf dem die anstehenden Themen wie die Projektentwicklungen; Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit; neue Ideen und einiges mehr besprochen werden konnte.

Gemeinsam mit Anette Weigler, waren Vorstandsmitglieder beim Jubiläum des Landesverbandes in Stuttgart anwesend und beim Kiliansmarkt in Obrigheim, am „Mosbach spielt-Tag“ und am Weltkindertag in der Öffentlichkeit präsent.

Anette Weigler berichtete anschließend über ihre Arbeit, die ein abwechslungsreicher Mix aus Schreibtischarbeit (Organisation und Verwaltung), Schutzkonzeptberatung (von Vereinen und Kindergärten) und Projektarbeit ist. Wichtig sei ihr, so Anette Weigler, die Vernetzung mit vielen anderen Institutionen im Neckar-Odenwald-Kreis, aber auch landesweit. „Gemeinsam bewirkt man mehr!“ lautete das Fazit.

„Beim Zusammenstellen der jährlichen Statistiken merkt man erst, wie vielseitig unser Kinderschutzbund aufgestellt ist und wie viele unterschiedliche Zielgruppen im Neckar-Odenwald-Kreis erreicht werden konnten“, merkte Anette Weigler an. Deshalb sei es manchmal etwas schwierig Außenstehenden genau zu erklären, was der Kinderschutzbund alles leistet.

Vielfältige Projekte im Jahr 2024

Die unterschiedlichen Projekte des Jahres 2024 erreichten sowohl Grundschulkinder als auch Schüler*innen der weiterführenden Schulen; sowie Eltern und Fachkräfte.

In Sachen Gewaltprävention fanden an vier Grundschulen Aufführungen des Theaterstücks „Geheimsache Igel“ statt. Finanziert durch Spenden konnte das Gewaltschutztraining („Wehr Dich – aber richtig“) unter der Leitung von Manfred Lustig an der Abt-Bressel-Schule in Buchen durchgeführt werden. Einige Schüler/-innen der Hardbergschule profitierten auch im Jahr 2024 wieder von der tiergestützten Therapie, die mit Frau Annette Beichert und ihrem Therapiehund fast wöchentlich angeboten werden konnte

Auch Eltern konnten im Jahr 2024 wieder unterstützt werden, sei es durch die ehrenamtlich eingesetzten Familienbegleiterinnen, durch das Bereitstellen von Babybettchen für die neugeborenen Kinder oder durch die verschiedenen Vortragsangebote.

Der Kinderschutzbund konnte im vergangenen Jahr wieder einigen finanziell bedürftigen Familien im Rahmen der Einzelfallförderung helfen, wobei die Förderung immer den Kindern zu Gute kommt.

Frau Weigler konnte in einigen Kindertageseinrichtungen Vorträge und Workshops für Erzieherinnen bzw. Eltern anbieten. Bei den Themen der gebuchten Vorträge ging es um die Kinderrechte und deren Umsetzung im Erziehungsalltag.

Seit Mai 2024 ist der Kinderschutzbund zudem im Bereich der Schutzkonzeptberatung unterwegs. Vereine und Organisationen, Kindergärten und Schulen können sich hier Hilfe und Unterstützung holen, wenn sie ein Schutzkonzept entwickeln möchten. Gefördert wird dieses Projekt aus Fördermitteln des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration.

Im November 2024 konnte anstelle eines sonst üblichen Jahresvortrages ein Film im voll besetzten Kino in Neckarelz gezeigt werden. Hier kooperierten die Integrationsbeauftragte des Neckar-Odenwald-Kreises, Frau Annette Vogel-Hrustic´ und Frau Ursula Heckmann vom Förderverein Frauen- und Kinderschutzhaus mit dem Kinderschutzbund.

Der Bericht von Frau Weigler schloss mit einem Ausblick auf das laufende Jahr 2025: Ein Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ soll im Herbst starten, ein Babysitter-Kurs in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Mosbach fand bereits statt, ein weiterer Kurs ist für Herbst 2025 an der Abt-Bressel-Schule in Buchen geplant. Es werden wieder 4 Aufführungen des Theaterstücks „Geheimsache Igel“ stattfinden, die in Zusammenarbeit mit Herrn Rainer Wirth vom Jugendamt geplant werden. Anette Weigler betonte, dass weiterhin Ehrenamtliche für die Familienbegleitung gesucht werden: Die Nachfrage von Familien, die eine Unterstützung im Alltag benötigen steigt ständig.

Spenden werden immer benötigt

Alle Projekte des Kinderschutzbundes werden über Spenden oder Bußgeldzuweisungen finanziert „Im vergangenen Jahr konnten wir einige Einnahmen aus dem Bußgeldbereich verbuchen, so dass die Projekte gut finanziert waren.“, ergänzte Ruth Schmitt die Ausführungen von Anette Weigler. „Um aber weiterhin gut planen zu können, die Geschäftsstelle zu erhalten und auch um neue Projekte zu etablieren, benötigt der Kinderschutzbund immer wieder Spenden oder Bußgeldzuweisungen“, führte Ruth Schmitt weiter aus. Anschließend legte sie den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und somit konnte sowohl die Entlastung der Kassenwartin als auch die Entlastung des Vorstandes vorgenommen werden, die schließlich einstimmig erfolgte.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung bedankte sich Gabriela Fischer-Rosenfeld bei allen Anwesenden. Für Fragen rund um die Arbeit des Kinderschutzbundes steht Anette Weigler in der Geschäftsstelle, Hauptstraße 63 in Mosbach, zur Verfügung.

Kontaktdaten: Tel.: 06261-9368803 oder per Email: geschaeftsstelle@dksb-nok.de

Der Kinderschutzbund NOK zeigt im KINO Mosbach-Neckarelz: Hinter guten Türen – 13.11.2024 – Es gibt noch ein paar Restkarten! Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 Am 13.11.2024 werden wir im Kino Mosbach den Dokumentarfilm „Hinter guten Türen“ zeigen. Die Autorin Julia Beerhold wird anwesend sein und im Anschluss an den Film für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen
Mitveranstalter sind der Förderverein des Frauen- und Kinderschutzhauses NOK und die Gleichstellungsbeauftragte des NOK.
„Der Film schildert die Geschichte zweier Geschwister. Ihre Eltern liebten und förderten sie. Aber die Eltern übten auch rohe Gewalt aus: Die Kinder wurden geschlagen, sogar auf Wunden. Sie wurden geohrfeigt, wenn sie hinfielen. Manchmal grundlos. Für die Eltern war dies kein Widerspruch. Sie behaupteten, ihre Kinder zu lieben, und die Kinder glaubten es. Die beiden Kinder sind die Regisseurin und ihr Bruder. Der Film dokumentiert die Geschichte der Familie sowie den Versuch, über etwas zu sprechen, das man normalerweise verschweigt: Die Misshandlung der eigenen Kinder.“
Zitat: https://filme.kinofreund.com/f/hinter-guten-turen

Im Film schildert Frau Beerhold wie es ihr gelingt, mit dieser Vergangenheit umzugehen und sie aufzuarbeiten.
TRIGGERWARNUNG: Der Film thematisiert direkte körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt gegen Kinder.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Informationen und Voranmeldungen:
Anette Weigler – Geschäftsstelle Kinderschutzbund   Email: geschaeftsstelle@dksb-nok.de
Ort: Kinostar Filmwelt
Mosbach-Neckarelz  –  Bahnhofstraße 1  –  74821 Mosbach-Neckarelz

Babysitter-Kurs im Herbst entfällt leider! Ein neuer Termin wird im Frühjahr 2025 angeboten

Leider haben wir nicht genügend Anmeldungen für unseren Babysitterkurs zusammen bekommen. Deshalb sagen wir den Kurs schweren Herzens ab. Das ist sehr schade, bietet doch so ein Kurs die Gelegenheit sich mit der Ausbildung Kenntnisse im Umgang mit Babys und Kindern, zur Unfallverhütung, sowie altersgemäße Spiel- und Beschäftigungsideen zu erlernen. Wichtige Fragen zu Rechten und Pflichten und zur Bezahlung werden hier auch besprochen. Mit der Zertifizierung kann man sich gut ein paar Euro als Babysitter dazuverdienen.

„Bewegungshaltestellen“ an die Elztalschule in Dallau

Am 4. Juli nutzten Philipp Parzer, Vorstand des Leichtathletikzentrums (LAZ) Mosbach/Elztal und Anette Weigler, Leiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes eine Regenpause, um im Beisein einiger Kinder, der Schulleitung Frau Ehrfeld und den Sportlehrerinnen Frau Denz und Frau Czillich zehn „Bewegungsbaustellen“ zu übergeben.
Unter dem Motto „Bleibt fit, macht mit“ hatte der Deutsche Turnerbund mit einer Aktion auf sich aufmerksam gemacht und Vereine zum Mitmachen aufgefordert.
Der Kinderschutzbund und das LAZ beteiligten sich gemeinsam an dieser Aktion und konnten nun die Schilder den Dallauer Grundschülern übergeben. Diese werden im Außenbereich der Grundschule aufgehängt und können nun unabhängig vom Kinderturnen oder Sportunterricht und ohne Material verwendet werden. Hinter den insgesamt 10 Bewegungshaltestellen versteckt sich jeweils ein Bewegungsangebot: Durch Scannen des QR-Codes wird man direkt zur Bewegungsaufgabe weitergeleitet. „Hier könnten auch Eltern gemeinsam mit ihren Kindern in Bewegung kommen“ meinte Anette Weigler. Philipp Parzer ergänzte: „Vielleicht finden ja auch einige Kinder aus Dallau wieder den Weg in die Leichtathletik.“